Selbsthilfe von Mensch zu Mensch

Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag

In Deutschland rauchen ca. 17 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, weitere 4 Prozent bezeichnen sich als Gelegenheitsraucher. Etwa fünf Millionen Deutsche leiden an einer COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung). In über 90 Prozent aller Fälle entstand die COPD aufgrund einer durch das Rauchen ausgelösten chronischen Bronchitis.

Wegen der ständigen Reizung der Bronchien mit den im Zigarettenrauch enthaltenen Schadstoffen kommt es irgendwann zu einer chronischen Entzündung der Atemwege mit begleitender Obstruktion (Verengung) der Bronchien. Die Betroffenen können dann nicht mehr vollständig ausatmen. Es bleibt also zu viel Luft in den Lungen zurück, was eine Überblähung zur Folge hat. Die in den Lungen gefangen Luft behindert die Einatmung, da nicht mehr genug Platz für frische sauerstoffreiche Luft vorhanden ist. So entstehen Sauerstoffmangel und Atemnot. Wird das Rauchen nicht aufgegeben, schreitet die Erkrankung und der Verlust an Lungenleistung schnell voran.

Durch konsequenten Rauchverzicht können der Krankheitsverlauf, die Symptome und somit die allgemeine Prognose positiv beeinflusst werden. Als erfolgreichste Methode der Raucherentwöhnung hat sich die Kombination aus verhaltenstherapeutischer und medikamentöser Unterstützung erwiesen. Fragen Sie Ihren Arzt und Ihre Krankenkasse, wie und wo Sie Unterstützung für ein Rauchfreies Leben finden.