
Ein starkes Immunsystem kann Infekte verhindern
Rechtzeitig das Immunsystem stärken!

Ein starkes Immunsystem kann Infekte verhindern
Um sich auf die kommende kalte Jahreszeit optimal vorzubereiten, ist es wichtig, auch das Immunsystem wieder in Schwung zu bringen: Trockene Heizungsluft schränkt den natürlichen Schutz der Schleimhäute ein und macht so Platz für Krankheitserreger, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Besonders gefährdet sind immungeschwächte Personen, die durch bestimmte Krankheiten wie chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD), oder aufgrund einer Organtransplantation eine herabgesetzte Abwehrbereitschaft haben.
Vitamin C: Wie viel ist nötig?
Um das Immunsystem zu stärken, ist es wichtig, neben ausreichendem Schlaf und der Vermeidung von Stress auch auf eine gesunde Ernährung zu achten. Bedeutsam ist hier das Vitamin C, das sich nicht nur in Zitrusfrüchten, sondern auch in Paprika, Brokkoli, Hagebutten, Johannisbeeren, Kiwis, Acerola-Kirschen, Sanddorn und Bärlauch findet. Bei der Lagerung und beim Kochen gehen allerdings viele Inhaltsstoffe verloren. Raucher, Schwangere und Stillende, Personen ab 65 Jahren sowie Personen mit beruflichem Stress brauchen in der Regel mehr Vitamin C. Wer nicht genug Obst und Gemüse zu sich nehmen kann, kann auch auf Vitamin-C-Präparate aus der Apotheke zurückgreifen. Dies ist bedenkenlos möglich, da es im Fall eines Überschusses einfach wieder ausgeschieden wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 100 mg Vitamin C pro Tag für gesunde Erwachsene, bei Bedarf auch mehr.
Zink für eine gute Immunabwehr
Auch Zink spielt für die Immunabwehr eine essentielle Rolle, denn es hat eine immunstimulierende, antivirale und antioxidative Wirkung. Studien haben gezeigt, dass viele Menschen in Deutschland mit diesem Spurenelement unterversorgt sind. Zink muss jedoch regelmäßig aufgenommen werden, weil es an vielen Stoffwechselreaktionen und an der Bildung von über 400 lebenswichtigen Enzymen des Körpers beteiligt ist. Es kann nicht gespeichert werden.
Reicht die Aufnahme von Zink über die Nahrung?
Nur 10 bis 40 Prozent des über die Nahrung aufgenommenen Zink wird verwertet. Besonders gut geht dies, wenn es an den körpereigenen Eiweißstoff Histidin gebunden ist. Zinkreiche Nahrungsmittel sind Getreide, Eier, Hülsenfrüchte, Fleisch und Käse. Personen mit einseitiger Ernährung, Heim- und Krankenkost, Vegetarier, aber auch Leistungssportler, Diabetiker und Personen nach Herzinfarkt oder Operationen haben einen erhöhten Zinkbedarf. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die tägliche zusätzliche Zufuhr von 7 mg bei Frauen und 10 mg bei Männern (WHO: 15 mg Zink pro Tag für alle).
Quelle: Laurentius Apotheke Nürnberg Bildnachweis: evah@stock.xchng www.sxc.hu



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