und nicht nur Hoch’s
Zwischenzeitlich wusste ich auch von der Pauschalförderung, der Projektförderung und der Anschubförderung.
Informationen hierüber hatte ich bekommen von der Organisation KISS – Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, die in jeder Region zu finden ist.
Hier griffen jedoch Fristen, -der 31.3. ist der Stichtag für das jeweilige Jahr, was bedeutete, dass ich erst im kommenden Jahr die Pauschalförderung beantragen konnte.
Auf die Projektförderung würde ich zu einem späteren Zeitpunkt zugreifen. Hierunter fallen z.B. Veranstaltungen wie der Informationsstand am Lungentag, dem Gesundheitstag oder auch Nichtrauchertag, eigene Initiativen, die Flyer und Plakate für solche Veranstaltungen.
In diesem Zusammenhang habe ich eine Ansage eines übergeordneten Verbandes immer noch nicht verdaut -, “würden und hätten Sie Ihren Flyer professionell drucken lassen, könnten die Druckkosten übernommen werden, Patronen und Papier können wir leider nicht erstatten”.
Mein Ansinnen war, kostengünstig zu agieren, was aber letztendlich nicht honoriert, nein sogar bestraft wird.
Für die Anschubförderung sind die Krankenkassen zuständig.
Hier hatte ich mit dem Amtsschimmel zu kämpfen.
Meine Anfrage an den Landesverband einer KK wurde abschlägig beschieden mit dem Hinweis, dafür seien die Krankenkasse vor Ort zuständig.
Die Krankenkasse vor Ort teile mir mit, hierfür sei die übergeordnete Stelle zuständig…..
Ein Grundpfeiler meiner Idee war, ich schaffe das, ich schaffe das, ohne dass ich mich einem Verband oder einem bestehenden Verein anschließen werde.
Die Unabhängigkeit meiner Idee der Selbsthilfegruppe war mir wichtig.
Ich wollte mich nicht mit der “Politik” befassen müssen.
Aber Aussagen wie – wenn Sie es so gemacht hätten, dann bekämen Sie jetzt -, zeigten mir auf, dass eine unabhängige Variante nicht unbedingt die einfachere ist.
SHG’s, die einer übergeordneten Gruppe angeschlossen sind, genießen die Vorteile eines großen Verbundes, Vereins oder Verbandes, sind aber auf der anderen Seite nicht autark in vielen Entscheidungen.
Grundsätzlich ist es ratsam, sich in der Planungsphase für eine eigene Selbsthilfegruppe zu informieren, wie der Weg sein kann, woher finanzielle Unterstützung kommen kann und wie man diese erhält. Der GKV-Spitzenverband (Verband der gesetzlichen Krankenversicherungen) hat einen Leitfaden zur Selbsthilfeförderung veröffentlicht, der äußerst hilfreich ist. Ebenso stehen die zentralen Stellen, Selbsthilfe-Kontaktstellen, die sich in jedem Bundesland befinden (KISS oder NAKOS als Beispiele), bei Fragen gerne zur Verfügung.
Ich habe das Pferd von hinten aufgezäumt, d.h. mich vorher nicht informiert und hatte jetzt das Nachsehen dahingehend – vorerst musste ich alle Kosten selbst tragen.
Presse: Berichte zur Eröffnungsveranstaltung Selbsthilfegruppe
Fortsetzung (Teil 9) folgt….



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