2 Kommentare zu “Depression und Angst bei COPD”

  1. Leide seit meiner Erkrankung an COPD seit langer Zeit an Depression und Angst.
    Angst entsteht immer dann , wenn ich zähen Bronchienschkleim nicht einfach abhusten kann und dadurch kommt es zu Erstickungsanfällen
    Durch die nicht heilbare Erkrankung kommt es immer zu dem Gedanken, einmal zu ersticken und die Angst “wie ist es morgens “, wenn der Schleim sich über Nacht angesammelt hat und Luftnot eintritt.
    Die Angst schnürt mir die Luft ganz ab.Ich bin 82 Jahre alt und männlich.

  2. Hallo und einen guten Tag,

    ich war bis vor 1 Jahr Sektretärin in einem großen Unternehmen. Bin aus Rheinland-Pfalz
    vor 10 Jahren nach Ostfriesland gezogen (ist die Heimat meines Mannes). Da ich ständig
    also 3 x im Jahr eine starke Bronchitis hatte, war ich deswegen mehrmals krank und ich
    hatte Angst. Angst um mich und darum, aus meinen Arbeitsleben auszuscheiden. Also, Frührente
    (bin 61 Jahre). Habe lange geraucht und mache mir daher oft Selbstvorwürfe.
    Jetzt habe ich COPD. Das morgentliche Abhusten gelingt mir eigentlich ganz gut. Danach
    nehme ich meine Medikamente ein und komme ganz gut durch den Tag.
    Nur, was nebenbei noch schlimm ist, ist die Angst. Angst vor dem Ersticken, Angst, mein
    Leben nicht mehr geniesen zu können. Aus diesem Grunde habe ich mich zu einer Gesprächstherapie gegen Angst- und Panikattacken angemeldet. Unerfreulich dabei: Wartezeiten bis zu 1 Jahr.
    Naja, ich versuche das Beste daraus zu machen, dies schlage ich Ihnen auch vor und vor allen
    Dingen schlage ich vor, dass Sie Druck machen bei Ihrem Hausarzt, damit Ihnen hier geholfen wird.
    Die Ärzte sind oft viel zu lasch. Mann muss Druck machen. Bei Ihnen könnte ich mir vorstellen,
    eine Reha zu besuchen. Da haben Sie Rundumbetreuung und lernen mit allen “Nebenwirkungen”
    umzugehen. Also, in Ihrem Interesse zur Gesundheit. Machen Sie Druck beim Arzt.
    Alles Gute bis dahin und
    trotzdem, verlieren Sie nicht den Mut.
    Vielleicht schreiben Sie mir mal.

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