Selbsthilfe von Mensch zu Mensch

Erkältung, Grippe und Co.

Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen sollten sowohl eine

Erkältung,
eine echte Grippe
oder auch eine Lungenentzündung

sehr ernst nehmen, um eine Verschlechterung zu vermeiden.

Die häufigsten Zeichen und Symptome einer Erkältung beginnen allmählich, zu ihnen zählen laufende Nase, wässrige Augen, Niesen und/oder Halsentzündung. Mitunter kommt es bei einer Erkältung auch zu Fieber, Kopfschmerzen oder extremer Erschöpfung. Erkältungen werden durch Viren verursacht. Sie sind leicht (von Mensch zu Mensch) zwischen infizierten Menschen übertragbar. Die Übertragung erfolgt entweder durch kontaminierte Luft, die man einatmet, oder durch Berühren von virusbeladenen Sachen oder Personen. So kann zum Beispiel eine Erkältung übertragen werden, indem man die Luft einer erkälteten Person einatmet, die neben einem hustet oder niest. Auch kann eine Erkältung dadurch übertragen werden, wenn man die Hand einer erkälteten Person schüttelt und dann Nase oder Augen mit der eigenen Hand berührt. Neben der Meidung von Individuen, die erkältet sind, sollten Menschen mit COPD ihre Hände nach Kontakt mit tatsächlich oder vermeintlich erkälteten Personen gründlich waschen.
Für Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen ist es wichtig, ihren Arzt zu informieren, wenn verfärbtes Sputum auftritt, Fieber, verstärkte Atemnot.
Die Grippe wird durch einen Influenza-Virus verursacht. Sie beginnt im Gegensatz zu einer Erkältung meist sehr plötzlich. Zu den häufigsten Zeichen einer Grippe zählen stärkere Kurzatmigkeit als üblich, Fieber, extreme Erschöpfung, Muskelschmerzen (Myalgien), die 2–3 Wochen anhalten können, Magenbeschwerden, schwerer Husten ohne Sputumauswurf.
Die Übertragung erfolgt analog wie bei der banalen Erkältung beschrieben.
Die allerwichtigste Vorbeugung ist eine Impfung.

Viren, Bakterien und Pilze können weitere Infektionen hervorrufen.
Sie können die Bronchialwege zum Schwellen bringen bei einer akuten Bronchitis, aber die Infektion kann auch auf das Lungengewebe übergreifen und es entsteht eine Lungenentzündung.
Häufige Zeichen einer Pneumonie sind stärkere Kurzatmigkeit als gewöhnlich, Husten, vermehrtes (oder plötzlich vermindertes) Sputum, dunkelgelbe, grüne oder rote Farbe des Sputums, Bluthusten, Abgeschlagenheit (extreme Erschöpfung) oder Fieber. Für die Diagnosestellung einer Lungenentzündung ist eine Röntgenaufnahme erforderlich und eine Behandlung muss unbedingt erfolgen.

Christa

Bildnachweis: hbrinkman@stock.xchng

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