Was hilft bei Schlafstörungen?
Mindestens sechs Stunden Schlaf benötigen wir als Erwachsene täglich – manche Menschen fühlen sich auch erst mit 10 Stunden so richtig fit. Doch in Deutschland klagen 25 Prozent der Bevölkerung über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. Schuld daran können neben äußeren Einflüssen auch berufliche oder private Sorgen sein.
Im Schlaf sind wir hochaktiv
Obwohl wir glauben, dass der Schlaf als Ruhephase eher eine passive Angelegenheit ist, sind wir in Wahrheit im Schlaf hochaktiv: Wichtige Stoffwechselprozesse finden statt und unser Gehirn hilft uns, die Ereignisse des Tages zu verarbeiten. Wir durchleben pro Nacht fünf bis sieben Schlafzyklen von ca. 90 Minuten Dauer. Die Schlafphasen werden von sog. REM (rapid eye movement)-Phasen abgelöst: Sichtbar an den schnellen Augenbewegungen. Jetzt ist das Gehirn aktiv und Blutdruck, Atmung und Herzfrequenz sind erhöht: Der Mensch träumt besonders lebhaft. Im Laufe der Nacht nehmen die REM-Phasen zu.
Schlafmangel kann krank machen
Untersuchungen haben gezeigt, dass Schlafmangel Depressionen auslösen kann. Auch beeinträchtigt er das Gedächtnis. So lag in Tests bei Menschen mit gestörtem Schlaf die Leistungsfähigkeit des Arbeitsgedächtnisses um 38 Prozent niedriger als bei Menschen mit normalem Schlaf. Das Immunsystem wird ebenfalls geschwächt. Da die Hormonausschüttung vorwiegend während des Schlafs erfolgt, besteht bei Schlafmangel eine erhöhte Gefährdung, an Diabetes zu erkranken. Und bei Jugendlichen wurde festgestellt, dass bereits eine Stunde weniger Schlaf (weniger als acht Stunden) sie zu mehr fetthaltigen Nahrungsmitteln greifen lässt (21 Prozent).
Pflanzliche Einschlafmittel wirken beruhigend
Dunkelheit ist für den gesunden Schlaf wichtig, damit das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet wird. Wer dennoch ständig mit Schlafstörungen zu kämpfen hat, kann zur Beruhigung und Schlafförderung einmal milde pflanzliche Präparate probieren, die beim Einschlafen gut helfen können. Bekannt ist die Baldrianwurzel, aber auch Melisse, Hopfen und Passionsblumenkraut sind geeignete Heilpflanzen. Sie verstärken die Wirkung des erregungs-dämpfenden Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure und verkürzen die Einschlafzeit. Sie verbessern auch die Tiefe des Schlafes. Im Gegensatz zu chemischen Schlafmitteln verändern sie das natürliche Schlafprofil in der Regel nicht und führen nicht zu Leistungseinbußen am nächsten Tag.




Bei Schlafmangel und Schlafstörungen sollte man sich auch in der orthomolekularen Medizin erkundigen !!!
Wir haben super Erfolge damit erzielt !!!
LG
Heike Loyda
Ich glaube, bei COPD-Patienten müssen gezielt eine Reihe von Besonderheiten beachtet werden.
siehe auch hier:
http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=2051&nodeid=18&nodeid=18&query=COPD%20und%20Schlaf
Christa