Selbsthilfe von Mensch zu Mensch

Weitere Medikamente zur COPD Therapie

Inhalative Kortikosteroide

Die Rolle der inhalativen Kortikosteroide ist nicht eindeutig definiert.

Studien sagen, dass sie keinen Einfluss auf den Verlauf der FEV1 Abnahme haben oder die Progression der COPD aufhalten können. Die COPD-spezifische Entzündung scheint weitgehend kortikosteroidresistent.

Dennoch gibt es positive Effekte. Sie verbessern die Symptome, die Lebensqualität, vermindern die Zahl der Exazerbationen und das besonders ausgeprägt bei Patienten mit schwerer COPD.

Auch eine Kombination mit langwirksamen Brochodilatatoren scheint die Lungenfunktion und die Lebensqualität zu verbessern.

Es gibt die uns bekannten Nebenwirkungen, auch bei höheren Dosen inhalativer Kortikosteroide.

 

Seit vergangenem Jahr gibt es ein neues antientzündlich wirkendes Medikament, den

Phosphodiesterase-4- (PDE4-) Inhibitor, das Roflumilast

Es wird zur Zeit nur Patienten mit stark eingeschränkter Lungenfunktion mit Husten und Auswurf empfohlen. Wegen einer möglichen Gewichtsabnahme scheint es für die schon untergewichtigen Emphysematiker (pink puffer-Typ) nicht geeignet.

Ich denke, den Nutzen muss die Praxis zeigen.

Christa

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