Berechtigte Zeichen für eine Lungenembolie liegen vor, wenn Schmerzen im Brustbereich, ungewöhnliche Kurzatmigkeit und/oder ein erhöhter Herzschlag oder gar Bluthusten auftreten.
Der Notarzt ist dann umgehend anzufordern.
Die Lungenembolie entsteht durch ein Blutgerinnsel (Thrombose), welches eine Lungenarterie verstopft. Hierdurch wird die Belastung der verbleibenden aktiven Blutgefäße erhöht, der Blutdruck steigt an, was in der Folge zu einer Überbelastung des Herzens führen kann.
Besonders gefährdet sind Menschen mit Thrombosen in Unterschenkel und dem Becken, Lungen- und Herzpatienten, Personen mit Krampfadern/Venenschwäche sowie die Gruppe der Raucher. Jedoch auch werdende und junge Mütter, übergewichtige Menschen und ältere Personen die gerne lange Reisen vornehmen. An Medikamenten erhöht z.B. die Antibabypille das Risiko einer Thrombose. Auch die Bettruhe nach größeren Operationen ist ein beachtlicher Risikofaktor.
Jede Lungenembolie ist lebensbedrohlich und muss sofort behandelt werden.
Sie ist unterteilt in vier Schweregrade von I (leicht), II (mäßig), III (massiv) bis IV (hochgradig).
Demzufolge sind unterschiedliche Maßnahmen bei der Behandlung notwendig, die von regelmäßiger Bewegung, reichlich Flüssigkeitszufuhr, dem Anti-Thrombose-Strumpf über gerinnungshemmende Medikamente bis hin zum operativen Eingriff reichen.
Quelle: Lungenärzte-im-Netz
Bildnachweis: kalilo@stock.xchng




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