Nicht nur in der kalten feuchten Jahreszeit lauert der Schimmel in der Wohnung.
Die Lungenärzte der DLS Hannover weisen auf Folgendes hin:
An schwül-heißen Tagen sollte besser nicht gelüftet werden. An diesen Tagen drängt die Warmluft in die kühlere Zone, d.h. in die Wohnräume. Die warm-feuchte Luft schlägt sich dann als Feuchtigkeit an die kühleren Wände des Wohnraumes nieder und der Schimmelbildung wird Vorschub geleistet.
Daher ist es bei dieser Witterung ratsam, nur in den Abendstunden bzw. in der Nacht zu lüften. Kühlt es auch des Nachts nicht ab, ist auf ein Lüften besser ganz zu verzichten.
Hat sich aber Schimmel gebildet sollte dieser nur durch den Fachmann beseitigt werden.
Bei normaler Witterung gilt – morgens und abends Fenster weit öffnen und Stoßlüftung, d.h. 5 bis 10 Minuten, Raum für Raum lüften, ggf. auch in der Übergangszeit heizen wo notwendig.
Schimmel kann auch vermieden werden, wenn nach dem Bad oder der Dusche Fenster geöffnet werden und ein Abzug der Raumfeuchtigkeit in die restlichen Räume vermieden wird.
Kontrollieren Sie regelmäßig die Raumfeuchtigkeit, sie sollte je nach Jahreszeit 50 – 60% nicht übersteigen.
Riecht es beim Betreten einer Wohnung muffig, ist dies verdächtig und eine Überprüfung auf Schimmel ist anzuraten.
Quelle: Lungenaerzte im Netz
Bildnachweis: champus@stock.xchng




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