Selbsthilfe von Mensch zu Mensch

Einträge mit dem Schlagwort Grippeimpfung

Die Grippeschutzimpfung

Für Patienten mit Atemwegserkrankungen ist es wichtig, sich gegen Grippe zu schützen.
Die echte Grippe ist eine ernsthafte Infektionskrankheit – hervorgerufen durch Influenza-Viren. Der sicherste Schutz ist eine entsprechende Impfung.
Die typische Grippe-Saison ist auf der nördlichen Halbkugel in der Zeit von Dezember bis April. Der ideale Zeitpunkt für die Grippeschutz-Impfung liegt etwas früher, und zwar zwischen September und Mitte November, also ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Nach der Impfung beginnt das Immunsystem, angeregt durch den Impfstoff, Abwehrstoffe zu bilden. Bei einem späteren Kontakt mit dem echten Virus heften sich die Antikörper an die in den Körper eindringenden Grippeviren, so dass diese beseitigt werden und das Gewebe nicht (weiter) beschädigt wird. Dank der Impfung wird die betreffende Person nicht krank, oder aber die Symptome werden gemildert.

Die Grippe-Schutzimpfung wird meist sehr gut vertragen. Wie bei jedem Medikament kann es zu Nebenwirkungen kommen. Möglich sind etwa normale Impfreaktionen wie beispielsweise Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle, leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl.

Richtig geschützt ist man erst etwa zwei bis drei Wochen nach der Impfung. Diese Zeit braucht der Körper, um den Schutz vollständig aufzubauen. Er hält dann etwa ein halbes Jahr an.

Christa

Bildanchweis: Leonardini@stock.xchng

COPD und der Arztbesuch

Arztbesuch gut vorbereiten

Arztbesuch gut vorbereiten

Patienten mit COPD sollten regelmäßig Ihren behandelnden Arzt aufsuchen.
Hilfreich für die Verlaufskontrolle ist ein sogenanntes COPD-Tagebuch. Das kann sein ein Schulheft, ein Ringbuch oder ein vorgefertigtes Tagebuch für COPD’ler.
Wichtig sind die Eintragungen, die dem Arzt und auch Ihnen selbst helfen können, möglichen Verschlechterungen zeitnah begegnen zu können.

Die täglichen Eintragungen können sein:
die tägliche Medikation – Änderungen in der Medikation – Ergebnisse der Peak-Flow-Messung – besondere Belastungen -hieraus evtl. resultierende Atembeschwerden – Beschwerden wie Husten, Auswurf (Menge, Farbe, Konsistenz) – Gewichtsververänderungen – Persönliches Empfinden

Listen Sie von Termin zu Termin Ihre Fragen an den behandelnden Arzt auf, damit auch alle Anliegen beantwortet werden können und vergessen Sie nicht, den Arzt nach der jährlichen Grippeimpfung und der Impfung gegen Pneumokokken zu befragen.

Bildnachweis: © sparkie, pixelio.de