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Magnetresonanztomographie

Die Kernspin- oder auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren, die aber ohne Röntgenstrahlung auskommt.
In der Krebsdiagnostik liefert die MRT Informationen über die Lage und die Ausdehnung eines Tumors.
Ein Magnetresonanztomograph besteht aus einem zylinderförmigen Elektromagneten, in dessen Mitte sich eine Röhre für den Patienten befindet. Während der Untersuchung werden von einer Messvorrichtung feine Signale aus dem Körper aufgenommen, aus denen ein angeschlossener Computer ein detailliertes Bild des Körperinneren erstellt.

Beim MRT entstehen Klopfgeräusche durch das Zu- und Wiederabschalten der sogenannten „Gradientenspulen“ im Innern des Geräts, die die für die Bildgebung notwendigen Informationen liefern. Diese Geräusche sind sehr laut, daher bekommt der Patient einen Gehörschutz oder schalldichte Kopfhörer mit Musik.
Da einige Gewebe, z.B. Muskeln und Blutgefäße, in der MRT nicht genau voneinander abzugrenzen sind, kann die Gabe eines Kontrastmittels hilfreich sein, ebenso zur Darstellung von Tumoren oder Metastasen, da sich in Tumorgewebe oft vermehrt Kontrastmittel anreichert.

Eine MRT-Untersuchung ist schmerzfrei und ohne Risiko für dauerhafte Veränderungen.