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Rauchstopp bei COPD wichtig

© Vjeran Lisjak, stock.xchng

Bei langjähriger Raucherkarriere ist es nur selten leicht mit dem Rauchen aufzuhören. Bei Menschen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist ein Rauchstopp ganz besonders wichtig, da dies die Prognose erheblich verbessert und erwiesenermaßen die Lebenserwartung erhöht.

Rauchentwöhnung ist nicht einfach – kann aber gelingen

Das Wichtigste dabei ist der freier Entschluss und die Erkenntnis, dass es dabei nicht um Verzicht  geht, sondern um Befreiung und um eine bessere Lebensqualität. Wer die richtige Strategie wählt, wird mit vielen Vorteilen belohnt.

Raucherentwöhnung – aber wie?

Ein wichtiger Schritt ist das Ändern bestimmter Gewohnheiten, wie z. B. das Rauchen beim Telefonieren, bei der Tasse Kaffee, oder der automatische Griff zur Zigarette nach dem Essen. Wer viel raucht und stark nikotinsüchtig ist, dem helfen möglicherweise in der ersten Zeit Hilfsmittel wie Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis, die dem Körper das Nikotin ohne die anderen Gifstoffe einer Zigarette zuführen.  Einen guten Erfolg verspricht die Kombination aus Nikotingabe (also Pflaster usw.) bei gleichzeitiger Änderung des Verhaltens. Strategien alleine mit Hypnose, Akupunktur und Entspannungsübungen sind laut Studien weniger erfolgreich und die Rückfallquote ist entsprechend hoch.

Eine weitere Möglichkeit sind so genannte Raucherentwöhnungskurse, die von Krankenkassen, Kliniken und Arztpraxen angeboten werden. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, wann und wo solche Kurse in Ihrer Nähe stattfinden und ob die Kursgebühren von der Krankenkasse bezuschusst werden.

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Wenn das Atmen schwer fällt

Chronischer Husten

Wer bereits am Morgen mit Husten aufwacht, sollte dies als Warnsignal betrachten. Denn dahinter könnte sich eine chronische Lungenkrankheit verbergen

Chronischer Husten und Atemnot

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung – kurz COPD (aus dem Englischen „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“) genannt – ist laut Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Krankheitszustand, der durch eine nicht oder nur teilweise reversible Einschränkung des Atemflusses charakterisiert ist. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch massive Schleimbildung in den Atemwegen. Dadurch kommt es zu chronischem Husten und zunehmender Atemnot bei körperlicher Belastung.
Unter dem Begriff COPD werden chronische Bronchitis, eine Verengung der Atemwege und das pulmonale Emphysem (= irreversible Vergrößerung des Luftraumes mit Zerstörung der Lungenbläschen) zusammengefasst.

Risikofaktoren

COPD ist weltweit die häufigste chronische Atemwegserkrankung. In Europa und den USA gilt COPD als vierthäufigste Todesursache und wird nach Einschätzung der WHO im Jahre 2020 weltweit auf dem dritten Platz rangieren.
Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer COPD ist das Zigarettenrauchen, wobei die Gesundheitsgefährdung, die durch das Passivrauchen entsteht, noch immer stark unterschätzt wird. Des Weiteren scheinen genetische Faktoren eine Rolle bei der Ausbreitung der Krankheit zu spielen. Auch das Einatmen schädigender Stäube und Gase zählt zu den Risikofaktoren. Virale und bakterielle Infektionen tragen darüber hinaus zu akuten Verschlechterungen bei.

Vorbeugung ist möglich

Die wichtigste präventive Maßnahme ist – nicht zu rauchen! Für die Raucherentwöhnung gibt es zahlreiche Möglichkeiten -fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!
Patienten, die bereits an einer COPD leiden, sollten zudem schädigende Stäube meiden und sich gegen Influenza und Pneumokokken impfen lassen