Selbsthilfe von Mensch zu Mensch

E-Zigarette kein harmloser Ersatz

Laut Studie kann der Konsum von E-Zigaretten schwere Krankheiten auslösen.

US-Wissenschaftler haben eine alarmierende Studie zu den Langzeitfolgen von E-Zigaretten-Konsum erstellt. Die Studie warnt davor, dass der Genuss einer E-Zigarette die Lungenzellen in der gleichen Weise schädigt, wie der Rauch einer normalen Zigarette.

Der Glaube, dass die E-Zigarette die „harmlosere“ Variante des Tabak-Konsums ist, bekommt schwerwiegende Kratzer. Schon nach kurzer Zeit könnte die Lunge durch den Genuss einer E-Zigarette geschädigt werden. Längerer Konsum könne zu schwerwiegenden chronischen Lungen-Krankheiten führen wie COPD.

COPD stellt schon jetzt ein großes Problem für die Gesundheit der Menschheit dar. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden zurzeit 64 Millionen Menschen unter COPD. Im Jahr 2030 soll laut WHO-Berechnung COPD die dritthäufigste Todesursache weltweit darstellen.

Vom Raucher zum Nichtraucher

NEU-ISENBURG (eb). Um die Prävention der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) – auch „Raucherlunge“ genannt – zu forcieren, hat die EU-Kommission ein Nichtraucherprogramm entwickelt.

Es richtet sich an junge Menschen und soll mit einem kostenlosen iCoach im Internet auf www.exsmokers.eu dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Bei der Kampagne „Ex-Smokers are unstoppable / Ex-Raucher sind nicht aufzuhalten“ steht die Motivation durch die positiven Seiten des Nichtrauchens im Vordergrund. Ex-Raucher sprechen über ihre guten Erfahrungen, ansprechende Bilder unterstreichen die Aussagen.

Die begleitenden Online-Angebote, die bei der Tabakentwöhnung unterstützen, sind interaktiv und damit zeitgemäß. Aufhörwillige werden mit dem iCoach individuell auf dem Weg zum Ex-Raucher begleitet.

Der iCoach analysiert die Rauchgewohnheiten der Teilnehmer und bietet täglich maßgeschneiderte Tipps. Jeder Nutzer kann in eigenem Tempo aufhören.

Das Instrument erweist sich als effektiv: Bis heute haben sich bereits über 150.000 Europäer bei iCoach auf www.exsmokers.eu registriert. Die Erfolgschancen, dauerhaft Ex-Raucher zu bleiben liegen bei 30 Prozent.

Quelle: Ärzte Zeitung, 16.11.2011

COPD – eine Volkskrankheit ohne Beachtung

NEU-ISENBURG (eb). Aus Anlass des Welt-COPD-Tages verschickt die Deutsche Atemwegsliga – solange der Vorrat reicht – kostenlos innerhalb Deutschlands ihren COPD-Ratgeber.

Dieser enthält auf 112 Seiten alle wichtigen Informationen zum Thema COPD für Betroffene, deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland fast sechs Millionen Menschen an der chronischen Lungenkrankheit COPD.

Trotz steigender Patientenzahlen ist die COPD in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Krankheiten nur wenig bekannt, wie die Atemwegsliga mitteilt.

Der COPD-Ratgeber Atemwegsliga kann angefordert werden über
Deutsche Atemwegsliga e.V.
Im Prinzenpalais: Burgstr. 12
33175 Bad Lippspringe
Telefon: 0 52 52 – 9 33 615
Fax: 0 52 52 – 9 33 616
E-Mail: kontakt@atemwegsliga.de

Quelle: Ärzte Zeitung, 16.11.2011

CAT- COPD Assessment Test

Mit diesem Fragebogentest, einige werden ihn aus der Praxis oder von einem Rehaaufenthalt bereits kennen, steht seit einiger Zeit ein Test zur Verfügung, der die Auswirkungen der Krankheit auf das Leben zeigen kann und zur Verlaufskontrolle gedacht ist.

Es sind nur acht Punkte. Pro Item werden 0 bis 5 Punkte vergeben, wobei hohe Werte eine hohe Krankheitsbelastung anzeigen.

http://www.catestonline.org/english/index_German.htm

Christa

Checkliste für den Ernstfall

Worauf muss ich achten, wenn ein Klinikaufenthalt bevorsteht? Welche Unterlagen und Dokumente muss ich mitnehmen?

Auf dem Internetportal der Bertelsmann Stiftung  „Weiße Liste.de“ gibt es seit August diesbezüglich eine Checkliste:

http://www.weisse-liste.de/index.406.html

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0B8CA995-FE67115A/bst/hs.xsl/nachrichten_109130.htm

Christa

Was ist MRSA?

Die Abkürzung MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphy-lococcus aureus. Das Bakterium Staphylococcus aureus besiedelt typischerweise die Haut und die oberen Atemwege. Normalerweise löst es keine Krankheitssymptome aus. Dringt das Bakterium aber durch ein geschwächtes Immunsystem in den Körper ein und breitet sich aus, kann es zu Entzündungen der Haut oder von Wunden, zur Infektion innerer Organe oder zu einer Blutvergiftung kommen.

Die Behandlung von MRSA-Patienten ist schwierig, weil das Bakterium gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent ist oder nur noch auf die Behandlung mit sogenannten „Reserve-Antibiotika“ anspricht. Diese wirken zumeist schlechter, sind für den Patienten schlechter verträglich als die herkömmlichen Präparate und zudem teurer in der Anschaffung. MRSA ist nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Reha-Einrichtungen und Pflegeheimen ein Problem.

Quelle: UKS Report 1/2011
Bildnachweis: Cornelia Menichelli  / pixelio.de

COPD-Medikamente und Herz: Welche Risiken gibt es?

Vielen Asthma- und COPD-Medikamenten wird nachgesagt, dass sie zwar gut für die Lunge, aber evtl. schlecht fürs Herz sind. Was hat es damit auf sich?
Medical Tribune

wie ist das eigentlich mit der Atmung?

Unser Atemwegssystem / Funktion / die einzelnen Atembewegungen

mehr infos hier

Flugreisen mit Sauerstoff, wie geht das?

Auch Patienten mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen können heutzutage die Vorzüge von Flugreisen genießen, wenn die Reise gut geplant ist. Um Sie bei der Planung zu unterstützen, haben wir versucht, Informationen möglichst vieler europäischer Fluggesellschaften zusammenzustellen. Einige Fluggesellschaften stellen z.B. die Versorgung mit Sauerstoff sicher, haben eine Notfallausrüstung an Bord der Flugzeuge oder besitzen allgemein ein Management zum speziellen Umgang mit chronisch kranken Passagieren. Die Fluggesellschaften sind nach ihrem Herkunftsland geordnet.

Informationen zu den einzelnen Fluggesellschaften sind hier auch zu finden.

hier geht es lang

Sommergrippe

Auch in der warmen Jahreszeit besteht immer die Gefahr, sich einen grippalen Infekt einzuhandeln. Auch jetzt sind Erkältungsviren unterwegs.

Und bei einem überhitzen Körper trocknen die Schleimhäute aus, dazu kommt dann Zugluft von der Klimaanlage oder durch ein offenes  Autofenster. Damit können die Schleimhäute ihre Schutzfunktion nicht gewährleisten und die Viren haben ein leichtes Spiel.

Was hilft jetzt diese Sommergrippe zu vermeiden?

  • Durst nicht mit eiskalten Getränken löschen, welche unmittelbar aus dem Kühlschrank kommen.
  • Ausreichend  trinken.
  • Zugluft und sehr kühl eingestellte Klimaanlagen meiden.
  • Zu viel Sonne meiden. Das schwächt Abwehrkräfte.
  • Keine nasse oder durchgeschwitzte Kleidung zu lange tragen.
  • Bewegung an der frischen Luft. Das gibt dem Körper Möglichkeit, den Vitamin D Speicher aufzufüllen.
  • Regelmäßig Sport treiben, um fit zu bleiben. Das stärkt das Immunsystem.
  • Auf eine gesunde Ernährung achten.
Christa