Selbsthilfe von Mensch zu Mensch

Gegen Bluthochdruck mit Vollkornprodukten

Vom Berufsverband der Deutschen Internisten wird Menschen mit Bluthochdruck empfohlen, viel Vollkornprodukte zu sich zu nehmen. Eine Studie belegt, dass sich hierdurch das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden verringert. Ebenso werden die Anfälligkeit für eine Herzschwäche oder Nierenversagen reduziert.
Es wird sogar soweit gegangen, dass der Verzehr von 3 Portionen Vollkornprodukten (z.B. ungeschroteter Weizen, wilder Reis, Gerste oder Haferflocken) den gleichen Effekt erzielt wie ein blutdrucksenkendes Medikament, da der systolische Blutdruck durch das Vollkornprodukt um 5 bis 6 mmHg abnimmt.
Durch die antioxidativen Bestandteile der Schale von Ungeschrotetem wird ein günstiger Einfluss auf die Blutgefäße genommen.

Quelle: VDK-Zeitung

Gesunde Ostern II

Das Ei – Keine Gefahr fürs Herz

Eines ist richtig: Eier enthalten viel Cholesterin. Zwischen 200 und 300 mg sind es pro Stück. Richtig ist auch, dass erhöhte Blutfettwerte mit einem höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einhergehen. Trotzdem haben die meisten Studien keinen Beleg dafür gefunden, dass mit dem Eierkonsum das Herzinfarktrisiko steigt.

Der Grund: Den größten Teil des Cholesterins nehmen wir nicht über die Nahrung auf, sondern produzieren ihn selbst. Denn Cholesterin ist kein Gift, sondern ein lebensnotwendiger Baustoff: Er ist wichtig für die Funktion der Zellmembranen und bildet die Grundlage verschiedener Hormone. Insgesamt ist die Ernährung nur zu etwa 25 Prozent für den Cholesterinspiegel verantwortlich – hauptsächlich entscheidet die genetische Veranlagung, ob unser Körper viel oder wenig Cholesterin produziert. Denn einen Großteil des Stoffs bildet er in der Leber selbst.

Menschen ohne genetische Vorbelastung, die regelmäßig Sport treiben, müssen sich um ihren Cholesterinspiegel kaum Gedanken machen. Darüber hinaus steckt im Hühnerei sogar ein natürlicher Cholesterinsenker: Lecitin. In Tierversuchen zeigte sich, dass es Cholesterin so fest an sich bindet, dass das Fett die Darmwand nur noch teilweise passiert.

Quelle: Fokus 23.04.2011
Bildnachweis: 1153857 @ stock.xchng

Gesunde Ostern

Das Ei – Schwimmprobe prüft Frische

Mit einem einfachen Trick lässt sich feststellen, wie alt ein Ei ist. Ein frisches Ei sinkt im Wasser zu Boden und bleibt dort auf der Seite liegen. In Eiern, die sieben Tage oder älter sind, hat sich am stumpfen Ende eine Luftkammer gebildet, die das Unterteil leicht anhebt. Zwei bis drei Wochen alte Eier richten sich im Wasser komplett auf. Noch ältere Eier schwimmen sogar oben – die sollte man besser nicht mehr essen.

Ob ein rohes Ei wirklich frisch ist, verrät außerdem der Schütteltest: Sehr frische Eier machen dabei kein Geräusch. Nach dem Aufschlagen bildet frisches Eiklar eine gelartige Masse, während es sich bei älteren Eiern bereits zum Teil verflüssigt hat.

Auch das Alter von gekochten Eiern kann man noch erkennen: Das Dotter von frischen Eiern liegt in der Mitte, das von älteren wandert an den Rand. Hinzu kommt, dass die größere Luftkammer älterer Eier auch nach dem Kochen noch erkennbar ist. Sehr frische Eier lassen sich trotz Abschrecken nur sehr schlecht schälen

Quelle: Focus 23.04.2011
Bildnachweis: 1341382 @ stock.xchng

Videobeitrag COPD-Therapie mit Roflumilast

Statement zur COPD Therapie mit Roflumilast (Daxas 500) von Univ.-Prof. Dr. Otto Ch. Burghuber, anlässlich des Jahreskongress der European Respiratory Society (ERS) 2009 in Wien.

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Link zum Beitrag: Gesellschaft der Ärzte in Wien

Zu wenig Pfunde machen krank

„Deine Probleme möchte ich haben!“ Wer unter Untergewicht leidet, erntet eher Neid als Mitleid. Dabei ist gesund zunehmen genauso schwer wie gesund abnehmen,  – vielleicht sogar schwerer. Die Ursachen sind komplexer, die Lösung ist weniger simpel. Betroffen sind in Deutschland schätzungsweise eine Million Menschen.

Mehr Informationen unter: news.de

Antibiotikum und Sonne vertragen sich nicht

Achtung Sonnenstrahlung: Die Einnahme von bestimmten Medikamenten – vor allem Antibiotika – kann die Haut im Sommer lichtempfindlich machen. Die Folge ist eine allergische Reaktion.

Weitere Infos dazu: news.de

Die pure Abzocke

In den USA erfreuen sich Sauerstoffbars seit den 1990er Jahren großer Beliebtheit. Das lebenswichtige Gas, hoch konzentriert – das gibt es für ein paar Euro mittlerweile auch in Deutschland. Welche Heilwirkungen die Anbieter versprechen und warum das nichts bringt, verrät jetzt hier news.de

Nikotinpflaster und andere

Wirkstoffpflaster nicht schneiden!

Wirkstoffpflaster nicht zerschneiden

Wirkstoffpflaster werden z.B. zur Raucherentwöhnung, gegen Schmerzen, bei Herzerkrankungen oder gegen Reiseübelkeit eingesetzt.
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker weist darauf hin, dass durch das Zerschneiden von solchen Pflastern lebensbedrohliche Überdosierungen möglich sind. Auch können bei unsachgemäßer Anwendung und Überdosierung von Wirkstoffpflastern Atemnot und Übelkeit hervor gerufen werden. Bei einer Überdosierung können auch unangenehme Nebenwirkungen wie Durchfall und Halluzinationen auftreten.

Im Gegensatz kann bei Nutzung von nur einer Teilmenge die Dosierung zu niedrig und somit wirkungslos sein. Auch die Lagerung der restlichen Menge ist nicht mehr fachgerecht möglich.
Benutzt man ein Wirkstoffpflaster, so sollte der Saunabesuch, das heiße Bad, das Heizkissen gemieden werden, da Wärme die Abgabe der Inhaltsstoffe beschleunigt und auch dadurch eine Überdosierung möglich ist.
Daher auch hier immer genau die Packungsbeilage beachten.

Bildnachweis: 11075438 @ stoch.xchng

Lungentransplantationen in Bad Nauheim

In der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim werden ab dem 1. April 2011 unter der Leitung des Gießener Lungenspezialisten Prof. Friedrich Grimminger Lungen transplantiert. Das Team um Prof. Grimminger wird dafür Sorge tragen, dass hessische Transplantations-Patienten auch direkt in Hessen versorgt werden können. Die Mediziner wollen nun auch mehr für die Organspende werben.

In Hessen hat sich die Zahl der Organspenden deutlich erhöht. Laut Sozialministerium gab es 2010 insgesamt 95 Organspender, während es im Jahr zuvor 64 Spender waren. Das ist eine Steigerung um 48,4 Prozent.

Lavendelöl zur Pilzbekämpfung

Viele Menschen tragen bestimmte Pilzarten auf der Hautoberfläche und auf den Schleimhäuten mit sich herum. Das ist in der Regel unproblematisch, da das Immunsystem dafür sorgt, dass die Keime nicht überhand nehmen. Bei Menschen mit einem reduzierten Immunsystem (Lungentransplantation, COPD) besteht aber die Gefahr, ernsthaft an einer Pilzinfektion zu erkranken. Leider scheinen viele Pilzerreger Resistenzen gegen die üblichen Medikamente entwickeln zu haben, so dass alternative Wirkstoffe für eine erfolgreiche Therapie erforderlich werden.

Portugiesische Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass Lavendelöl ein solcher alternativer Wirkstoff zur Bekämpfung von Pilzinfektionen sein könnte. Das Öl ist in der Lage, verschiedene Hefe- und Fadenpilze abzutöten. In der Studie erwies sich Lavendelöl als effizientes Mittel gegen viele Pilzarten. Weitere Studien sollen nun den Weg für den klinischen Einsatz ebnen.

Weitere Infos: Bild der Wissenschaft