- es kommen Menschen dazu
Dann erfolgten auch die ersten Rückmeldungen, meine erste feste Zusage – eine Patientin aus der Praxis reflektorischen Atemtherapie – mit COPD und jetzt mit der weiteren Diagnose – Lungenkarzinom. Ihre Freude über eine Selbsthilfegruppe war sichtbar und spürbar.
In Euphorie und mit Begeisterung habe ich meine „Teilnehmerliste“ entworfen und feierlich die ersten Namen eingetragen.
Das war dann wieder einer der Momente, wo ich mir sicher war, ich bin auf dem richtigen Weg.
Manche Kontaktversuche waren mit Anlaufschwierigkeiten behaftet.
Mein neuer Anrufbeantworter war mir noch nicht so vertraut; die Anfrage eines älteren Herrn mit COPD und Emphysem hab ich versehentlich gelöscht, anstelle eines zweiten Abhören der Nachricht. Letztendlich habe ich ihn aber detektivisch wieder „gefunden“, er hatte in der Ansage auf dem AB seinen empfehlenden Arzt genannt. Über diesen konnte ich dann die Telefonnummer in Erfahrung bringen.
Auch schloss sich mancher Kreis, es meldete sich eine mir nicht bekannte Bekannte einer inzwischen verstorbenen Freundin.
Es zeichnete sich bei den Anfragen ab, dass die unterschiedlichsten Lungenkrankheiten bei den Interessierten vorlagen und es wirklich rund um die Lunge Bedarf zur Selbsthilfe im Idsteiner Land gibt.




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